Wald-Säge-Fuchstal eG

Genossenschaft „Wald-Säge-Fuchstal eG“ gegründet

Waldbesitzer, forstliche Zusammenschlüsse und die Holzwerke Pröbstl gehen in der Holzwirtschaft neue Wege, um die Wettbewerbsfähigkeit der Forstbetriebe und die Holzwerke Pröbstl zu erhalten und zu stärken. Ein breites Forst-Bündnis bildet den Kern einer neuen Genossenschaft, welche für weitere Mitglieder aus der Forstwirtschaft offen ist. Hauptziel der Genossenschaft ist der Einstieg der Waldbesitzer in die Wertschöpfungskette „Holz“ durch die Beteiligung an den Holzwerken Pröbstl. Eine wichtige Vorgabe der Waldbauern ist dabei die Errichtung einer Starkholzsäge.

Nach intensiver, fast zweijähriger Vorbereitungszeit, so der neu gewählte Vorstand Klaus Thien und Hugo Wirthensohn konnte ein bedeutender Meilenstein in der Forstgeschichte Süddeutschlands gesetzt werden. Keimzelle der Gründung sind 20 Forstbetriebsgemeinschaften und Waldbesitzervereinigungen, der Bayerische Waldbesitzerverband, der Bayerische Bauernverband, die Forstwirtschaftlichen Vereinigungen Schwaben und Oberbayern und die Holzwerke Pröbstl. In den 20 FBG/WBV en sind über 30.000 Waldbesitzer, eine große Anzahl von waldbesitzenden Kommunen und zahlreiche mittlere bis große Privatforstbetriebe organisiert.

Die zweite Bundeswaldinventur, die steigenden Nachfragen nach dem Werkstoff Holz, der Vorteil des Standortes Asch (Lks. Landsberg/Lech) veranlassten den geschäftsführenden Gesellschafter, Helmut Pröbstl, den gesunden Wachstumskurs seines seit 50 Jahren bestehenden Familienunternehmens fortzusetzen. Mit den in dieser neuen Genossenschaft gebündelten Waldbauern hat er dazu einen starken Partner gefunden.

Die finanzielle Beteiligung der Privaten Waldbesitzer in Form der Genossenschaft dient dazu, die Kapazitäten des Werkes, insbesondere in dem Segment Starkholz zu erweitern. Der Bau einer Starkholzlinie ist ein fester Bestandteil der Beteiligung. Pröbstl wird dadurch zu einem Abnehmer aller Sortimente und Güteklassen. Darüber hinaus wird sich die Genossenschaft auch in den Bereichen Rundholzbeschaffung und Controlling aktiv einbringen. Die Gesamteinschnittmenge wird bis 2008 jährlich von 350 000fm auf 800 000fm steigen.

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