Klimaschutz-Bonus für Waldbesitzer

Die Wälder in Deutschland leisten durch die Speicherung von Kohlenstoff einen bedeutenden Beitrag für den Klimaschutz: Jeder Hektar Wald bindet jährlich rund zehn Tonnen Kohlendioxid.
Wenn diese Leistungen des Waldes nach dem Willen der Bundesregierung künftig auf die nationalen Reduktionsverpflichtungen im Rahmen des Kyoto-Protokolls angerechnet werden, soll sich die damit verbundene Wertschöpfung auch für die Waldbesitzer spürbar auswirken. Etwa durch eine verstärkte Förderung der Forstwirtschaft oder durch Zuteilung handelbarer Emissionszertifikate

Die Forstwirtschaft muss an den finanziellen Vorteilen der deutschen Wirtschaft angemessen beteiligt werden. Diese hätte ohne den Waldbesitz die Emissionsminderung zu erbringen. Andererseits muss sichergestellt werden, dass eine Verringerung des Kohlenstoffvorrats im Wald durch witterungs- oder schädlingsbedingte Katastrophen nicht den Waldbesitzern angelastet wird.
Ein weiteres wichtiges Anliegen ist bei künftigen Klimaschutzverhandlungen, dass auch der in Holzprodukten langfristig gespeicherte Kohlenstoff und die durch Holzverwendung vermiedenen Kohlendioxid-Emissionen entsprechend angerechnet werden.
Mit der Weitergabe der Wertschöpfung werden die Leistungen der Forstwirtschaft und im Speziellen die Leistungen der Waldbesitzer honoriert.

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