Einschlagsstopp für Frischholz

Über 100 Vertretern der forstlichen Zusammenschlüssen in Bayern und dem benachbarten Ausland haben am Freitag den 16. Februar an der Bayerischen Waldbauernschule in Goldberg einen Einschlagsstopp beschlossen.

„Wir haben einen großen Schritt auf dem Weg zur Verbesserung der Zusammenarbeit gemacht“, sagte Josef Mack, der Geschäftsführer der Bayernholz GmbH. Weiter betonte er: “Wir haben damit unsere Position für die anstehenden Preisverhandlungen deutlich verbessert.“

Diese Beschränkung des Holzeinschlags soll solange gelten, bis sich der Holzmarkt von den Irritationen durch den Schadholzanfall erholt hat.

(Rechts Walter Nussel, 1. Vorsitzender der FV Mittelfranken und links Josef Mack 1. Vorsizender der FV Schwaben sowie Geschäftsführer der Bayernholz GmbH)

 

 

Diese Beschränkung des Holzeinschlags soll solange gelten, bis sich der Holzmarkt von den Irritationen durch den Schadholzanfall erholt hat.

Diese Maßnahme ist notwendig geworden, weil von Seiten der Holzindustrie wegen der Schäden durch den Sturm Kyrill ein deutlicher Preisabschlag auch für Frischholz gefordert wurde.

Die Waldbesitzer wollen sich auch nicht länger mit dem immer ausgeprägter werdenden Ost-West Gefälle bei den Holzpreisen abfinden.

In Baden Württemberg haben jüngste Preisabschlüsse über größere Mengen ein stabiles Preisniveau bei 95 Euro für das Leitsortiment 2b bestätigt.

(von rechts Walter Nussel, Josef Mack, Hans Bauer, Geschäftsführer des Waldbesitzerverbandes und Johann Koch, Waldreferent des Bayerischen Bauernverbandes) 

 

Die Rohstoffversorgung der Holzindustrie ist durch die Aufarbeitung des Schadholzes gesichert.

Der regionale Holzeinschlag ist derzeit schon deshalb nur eingeschränkt möglich, weil die Unternehmer Maschinenkapazitäten für die Holzernte und den Transport in die nördlichen Schadgebiete verlagert haben.

Dieser Einschlagstopp wirkt sich nicht nur auf den aktuellen Marktpreis sondern auch auf die Holzpreise in den Schadgebieten positiv aus. Die Lagerbestände der heimischen Sägeindustrie werden ebenfalls nicht entwertet.

 
 
 
 
 
 
 

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