Kyrill: Steuerhilfe

Das Orkantief „Kyrill“ hat am 18. und 19. Januar 2007 in weiten Teilen Bayerns erhebliche Schäden an den Wäldern verursacht und zu Kalamitätsholznutzungen geführt. Beim Bayerischen Staatsministerium der Finanzen wurde deshalb beantragt, dass betroffene Betriebe mit einer forstwirtschaftlichen Nutzfläche von weniger als 75 Hektar ihre außerordentlichen forstwirtschaftlichen Einkünfte nach einem vereinfachten Verfahren ermäßigt versteuern können. Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen hat diese steuerliche Hilfsmaßnahme mit Verfügung vom 21. Februar 2007 gewährt.

Wir empfehlen allen betroffenen Betrieben dringend, die steuerlichen Erleichterungen in Anspruch zu nehmen. Dazu ist es notwendig die Schäden  unverzüglich nach Feststellung des Schadensfalles den Steuerbehörden mitzuteilen. Zuständig für Niederbayern, Oberbayern und Schwaben ist:

Bayerisches Landesamt für Steuern

Dienststelle München

80284 München

Mit der steuerlichen Geltendmachung der Kalamitätsnutzungen können erhebliche Steuerersparnisse verbunden sein.

Das Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen können Sie aus der unten stehenden Tabelle downloaden. Die wichtigsten Informationen können Sie dem  Merkblatt für die steuerliche Geltendmachung von Kalamitätsschäden in der Forstwirtschaft entnehmen. Die erforderlichen Formulare für die Schadens- und Nachweismeldungen sind ebenfalls bereitgestellt.

Datum
Beschreibung
Download-Datei
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06.03.2007

Merkblatt zu den Holznutzungen infolge höherer Gewalt (§ 34 EStG)

Merkblatt Kalamität 070306.pdf

20 KB

06.03.2007

Formblatt Anmeldung von Holznutzungen infolge höherer Gewalt

Formblatt Kalamität 070306.pdf

21 KB

06.03.2007

Schreiben des Finanzministeriums, steuerliche Hilfsmaßnahmen Kyrill
44 KB

Haben Sie weitere Fragen? Die FV-Schwaben berät Sie gerne.


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