Fördertechnische Behandlung geschädigter Kulturen (z. B. Eschentriebsterben)

Bei Edellaubbaumkulturen, welche durch das Eschentriebsterben stark geschädigt wurden gibt es grundsätzlich die folgenden Möglichkeiten für das weitere Vorgehen:

1.      Ausfälle, die innerhalb der Bindefrist unter  30 % bleiben sind bereits in die Fördersätze eingerechnet und müssen folglich vom Antragsteller ohne weitere finanzielle Hilfe ersetzt werden.

2.      Bei gemischten Kulturen mit einem Ausfall von mehr als 30% kann eine Nachbesserung sinnvoll sein. Dabei darf auch ein Baumartenwechsel vorgenommen werden, auch in eine niedrigere Kostengruppe oder zu nicht förderbaren Baumarten.

3.      Wird durch ein nicht vorherzusehendes Ereignis (z.B. Eschentriebsterben) eine Kultur so schwer geschädigt, dass eine völlige Neukultur erforderlich ist, kann der Förderakt auch vorzeitig abgeschlossen werden. Der Antragsteller wird dabei aus der Bindefrist entlassen. Bei dieser Entscheidung ist der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit zu beachten. Der Schaden ist entsprechend zu dokumentieren und diese Begründung zum Förderakt zu nehmen.

Haben Sie nähere Fragen? Die FV-Schwaben berät Sie gerne.

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